Das Ponydrome als Praktikumsplatz
Bei der heilpädagogischen Arbeit mit dem Pferd bieten wir Studenten und Schülern aus pädagogischen Fachrichtungen die Möglichkeit, ein Praktikum in diesem Bereich zu absolvieren.
Die Stundenzahl und Dauer des Einsatzes richten sich nach den Anforderungen der Ausbildungseinrichtung.
Allgemeines zur Praktikantensituation
- 2-3 Tage Schnuppertage
- Schweigepflichtformular ist auszufüllen
- AnleiterInnengespräche 1x monatlich und nach Bedarf
- Zuordnung von festen Therapien an jedem Tag, nach Absprache mit den MitarbeiterInnen
- PraktikantenInnen übernehmen keine eigenen Therapien
- Auch PraktikantenInnen ohne Vorerfahrung mit Pferden können genommen werden
Was kann der Praktikant/ die Praktikantin erwarten
- Vorstellung der einzelnen Klienten mit ihren individuellen Beeinträchtigungen
- Anleiterinnengespräche (Reflexion, Rückmeldungen...)
- Einführung in die Therapieabläufe
- Erklärung der verschiedenen Behinderungen/ Beeinträchtigungen
- erläuterungen der Methodik
- Teamsitzungen
- Fallbesprechungen
- Möglichkeit zur freien Entfaltung: eigene Ideen einbringen, Kontakt zu den Klienten aufnehmen, selbständige Arbeit
- Integration ins Team
- Einarbeitung in Umgang und Arbeit mit den Pferden (incl. Stallarbeit)
- Hilfe bei Formalitäten für die Uni/ Schule
- Einblick in die Organisation des Vereins
- Mitfahrgelegenheit aus Kassel (meistens)
- Bereitstellung von Fachliteratur
Unsere Erwartungen an Praktikanten/ die Praktikantin
- Offenheit im Umgang mit MitarbeiterInnen, Klienten, Eltern und Neuem
- Gewisses Maß an Selbstorganisation
- Eigeninitiative (z.B. bei der Kontaktaufnahme zu den Klienten)
- Selbständiges Arbeiten
- Aufmerksamkeit für Abläufe entwickeln (nach Einarbeitungszeit sehen was, wann, wo zu tun ist)
- Flexibilität (z.B. bei täglich wechselnden MitarbeiterInnen)
- Einforderung der Klärung von offenen Fragen oder Gesprächen
- Interesse an der Arbeit mit Pferden (bei Vorerfahrung: Bereitschaft Neues zu lernen)
- Bereitschaft zum Mithelfen, Anpacken (auch körperliche Arbeit)
- Mithilfe bei der Versorgung der Pferde
- Teilnahme an den Teamsitzungen (bis 22.00 Uhr)
- Einhaltung des Datenschutzes
- Studieren von Fachliteratur
Praktikumsphasen
1. Einarbeitungsphase
- Erstkontakt und Kennenlernen der Klienten mit Hintergrundinformationen durch Praxisanleiter oder Mitarbeiter
- Kennnenlernen des Ablaufs der Therapiestunden und des allgemeinen Arbeitstages
- Möglichkeit zum Beobachten der Therapiesituation ohne aktive Teilnahme
- Einführung in den Umgang der einzelnen Therapiepferde
- Erwerb von Grundkenntnissen in Pferdepflege, Stallarbeit und Ausgleichsarbeit der Pferde
2. Handlungsphase mit zunehmender Eigenaktivität
- Individuelle Kontaktaufnahme zum Klienten
- Eigenständiger Umgang mit dem Pferd (z.B. Führen während der Therapie)
- Erwerb von Fähigkeiten und Entwicklung von Ideen zur Gestaltung der Therapien
- Integration in die Therapien unter Berücksichtigung der individuellen Eigenschaften von Klient und Pferd
- Eigenverantwortliches Erledigen der alltäglichen Arbeiten (z.B. Versorgung der Pferde, Stallarbeit)
3. Verselbständigungsphase (unter Berücksichtigung der erworbenen Fähigkeit)
- Eigene Gestaltung einer ausgewählten Therapiestunde (unter Anleitung)
- Mitgestaltung von Projekten und Ferienfreizeiten
- Feedbackgespräche
4. Auswertung und Bewertung der Arbeit
- Mitte und Ende des Praktikums: Ausfüllen eines Evaluationsbogen von Praktikant und PraxisanleiterIn (Fremd- und Selbstwahrnehmung)
- Auswertung der Ergebnisse mit Zwischen- und Abschlussreflexion
5. Phasenübergreifende Inhalte
- Die erworbenen Fähigkeiten im Umgang mit den Klienten und Pferden werden durch das Studieren von Fachliteratur begleitet
- Teilnahme an den zweiwöchentlichen stattfindenden Teamsitzungen
- Einblick in organisatorischen Bereiche der Arbeit
- Kennenlernen der Vereinsstruktur



